Der See mit einer Fläche von 5,6 ha breitet sich ca. 1,5 km nordöstlich des Südufers vom See Tauragnas. Die Seelänge ist 0,45 km, die durchschnittliche Breite beträgt 0,09 km, die Länge der Uferlinie beträgt 1 km, die maximale Tiefe erreicht ca. 5 m. Der See ist bewachsen, verschlammt. Den Pliaušys ernährt reichlich vorhandenes Grundwasser, ergänzt durch eingefiltertes Gewässer des Sees Tauragnas. An seinem Ufer liegt das Moor Stapiejokai, und am Südufer befindet sich ein quelliges Flachmoor. Vom See fließt der Bach Pliaušė ab – das hydrografische Reservat. Der Name stammt vom Litauischen plauša, was „Bastfaser, Bast; Riedgras “bedeutet. Die alten Fischer von Daunoriai erinnern sich, wie sie ungeduldig auf das erste Eis warteten. Am Besten ist es, wenn es die ganze Woche ohne Wind und Schneeregen friert. Dann warten die Fischer auf mindestens 5 cm dickes klares Eis. Sobald das Eis aufhört, kann man hören: “Uok, uok” – so beginnt man Fische durch das Eis zu hauen. Es ist möglich, tagsüber zu hauen, aber abends ist der Fang größer.
Im Sommer werden hier Schleien, Rotfeder mit Angelruten gefangen. In der zweiten Sommerhälfte ist der beste Rotfederköder die großen, bunten Heuschrecken. Auf dem Haken ködert man den ganzen Heuschreck.